Hegering Müllheim

Der Hegering Müllheim ist einer der 3 Hegeringe der Jägervereinigung Markgräflerland e.V.

Erstellt am

Die Mitglieder der jeweiligen Hegeringe haben das Ziel, einen den landschaftlichen Verhältnissen angepassten, artenreichen und gesunden Wildbestand zu erhalten und gleichzeitig Wildschäden in der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft zu vermeiden.

Mitglied in der Jägervereinigung kann jeder werden der das „grüne Abitur“ bestanden hat. Der Hegering Müllheim erstreckt sich östlich der B 3 von Feldberg / Müllheim bis Ballrechten-Dottingen mit Feld, Wald, Wiesen und Weinbergen bis auf den Blauen. Vom Niederwild im Feld und in den Reben bis Gamswild im Blauengebiet, hat der landschaftlich sehr wechselvolle Hegering Müllheim alles zu bieten.

Was den Wildschaden betrifft, haben die Müllheimer weniger Probleme mit dem Niederwild wie Hase, Fasan und Kaninchen, die heute aufgrund verschiedener Faktoren kaum noch anzutreffen sind, als vielmehr mit den Schwarzkitteln, die in der Landwirtschaft zu Schaden gehen. Es gibt zwar für das Schwarzwild in Deutschland keine Abschusspläne, jedoch liegt die verstärkte Bejagung im einzelnen Interesse eines jeden Revierpächters, um die Wildschadensforderungen der Landwirtschaft im Mais möglichst gering zu halten.

 

Die „Bergjäger“ unterstützen hier ihre Kollegen vom „Land“ dadurch, dass sie jährlich die sogenannte revierübergreifende Schwarzwildjagd rund um den Blauen durchführen. Dass die Niederwildbestände in den letzten Jahren stark abgenommen haben, hängt mit mehreren Faktoren zusammen, wie der intensiven Landwirtschaft, begonnen mit der Flurbereinigung, damit große und schnelllaufende Maschinen eingesetzt werden können, sowie den teilweisen notwendigen Spritzmitteln, die die Bauern einsetzen müssen um auskömmliche Erträge zu erwirtschaften, der immer stärker werdende Autoverkehr, gekoppelt mit der Zersiedlung der Landschaft mit Bau der Straßen, Häuser, Freizeitanlagen, bis hin zu den zunehmenden Erholungssuchenden, Freizeitsportler und sonstigen Waldnutzern.