Wichtiges Rundschreiben

von unserem Kreisjägermeister Georg Ade

Erstellt am 20.07.2020

Hartheim, den 20. Juli 2020
Liebe Mitglieder!
Dieses Jahr konnte die Jahreshauptversammlung unserer Jägervereinigung wegen der Corona-Pandemie nicht
durchgeführt werden. Auch die Verbandsführung des LJV Baden-Württemberg musste den Landesjägertag
absagen, der in Schluchsee mit über 100 Teilnehmern stattfinden sollte.
Mit unseren Hegeringversammlungen sind wir ebenso im Rückstand. Zwar konnte der HR Müllheim noch kurz
vor dem „Lock down“ seine Versammlung abhalten. Im HR Staufen-Münstertal wird derzeit nach einer Lösung
gesucht, die Versammlung durchzuführen, da Themen wie Wahlen der HR-Leitung und das Thema Wolf zur
Debatte stehen. HR Rheintal und die jungen Jäger werden ebenfalls nach Möglichkeiten schauen, ihre
Versammlungen durchzuführen.
Anfangs war ich der Meinung, dass nach ein paar Wochen „Lock down“ alles wie gehabt weiter geht.
Mittlerweile ist klar, dass Corvid 19 unser Leben noch viele Monate beeinträchtigen wird. Daher heißt es jetzt,
Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Die verbandsrelevanten Dinge halten wir aufrecht. Alles läuft
wie gewohnt über die Geschäftsstelle bei Marlies Löffler.
Aber Wichtiges steht an, denn die Amtszeit des KJM und seines Stellvertreters endete eigentlich in 2020.
Vor 4 Jahren habe ich die Aufgabe des Kreisjägermeisters übernommen um unseren Kreisverein
weiterzuführen. Für mich war das eine Interimslösung, damit der Verein nicht ohne Kopf dasteht.
Vieles konnte ich mit Marlies Löffler steuern, jagdliche Belange in unserem Bereich konnte ich klären oder vor
Ort steuern. Offenheit und Klarheit sind meine Devise. Aber auch ich werde nicht jünger. Daher ist es an der
Zeit neue Mitstreiter für den Vorstand zu gewinnen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jüngere Mitglieder
um diese Ämter bewerben würden. Einer nachrückenden Persönlichkeit stehe ich gerne mit Rat und Tat zur
Verfügung.
Ein weiteres Anliegen möchte ich noch zu Gehör bringen: Gerade heute, wo wir das Thema Billigfleisch um die
Ohren bekommen, müssen wir alles dafür tun, für unser Wild ordentliche Preise zu erzielen. Es kann nicht
angehen, dass wertvolles Wildbret für 2,00 € (oder wie in Brandenburg für 1,30 €/kg) verramscht wird. Wild ist
ein Bioprodukt, das wir mit Selbstbewusstsein dem Verbraucher anbieten können.
In dieser schwierigen Zeit müssen wir alle den Überblick behalten und die Ruhe bewahren.
Für die Jagd in den kommenden Wochen und Monaten wünsche ich Ihnen viel
Waidmannsheil
Ihr
Georg Ade

Erstellt am 20.07.2020
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