Untersuchungspflicht bei erlegtem Schwarzwild

Immer noch gibt es in Deutschland Bereiche, in denen aufgrund der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 in erhöhtem Maße Cäsium im Boden vorkommt. Wildschweine nehmen dieses über die Nahrung auf und müssen deshalb in diesen Bereichen nach der Erlegung geprüft werden.

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Die untere Jagdbehörde beim Landratsamt weist auf die Untersuchungspflicht von erlegtem Schwarzwild auf Cäsium hin.

Aufgrund immer wieder herangetragener Fragen und auch festgestellter Verstöße bittet das Kreisjagdamt um unbedingte Beachtung der hier beigefügten "Information zur Untersuchungspflicht 2022". 
Abzuklären ob eine Untersuchungspflicht im eigenen Revier besteht, liegt in der Verantwortung der Jagdausübungsberechtigten selbst. 

Anbei finden Sie 

- den Entnahmebogen 
- die Hinweise zur Probeneinsendung an den verschiedenen Messstellen im Landkreis, 
- die Hinweise für eine ggf. notwenige Entsorgung 
- den Entschädigungsantrag