Online Vortrag Gams der Wildforschungsstelle

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwarzwälder Gamsjäger/innen,
die Wild Forschungsstelle in Aulendorf präsentiert am Di. 08.06.2021 ab 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr das Projekt „die Gams in Baden-Württemberg“ von Frau Saskia Friedrich in einer online Vortragsreihe.

Erstellt am 05.06.2021

Bitte folgen Sie dem untenstehenden Link.

Man muss sich anmelden, das Seminar in den Warenkorb legen und zur Kasse gehen, es ist kostenlos aber das Procedere muss so stattfinden.

Dann bekommt man den Link um sich einzuwählen.

Einige von ihnen werden auch Proben für die Gen Untersuchung der Gams eingeschickt haben, wer noch Probenröhrchen braucht meldet sich bitte bei Frau Friedrich, das Projekt dauert noch einige Zeit.

In diesem Sinne einen schönen Gruß aus dem Münstertal,

Waidmannsheil Karl-Josef Fuchs

Unter folgendem Link können Sie weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung einsehen:

https://fortbildung-lazbw.lgl-bw.de/lazbw/webbasys/index.php?kathaupt=11&knr=S201550&kursname=Vortragsreihe+Wildtierwissen+live+Die+Gams+in+Baden-Wuerttemberg&katid=&katvaterid=

Saskia Friedrich

Landwirtschaftliches Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft,
Milchwirtschaft, Wild und Fischerei Baden-Württemberg (LAZBW)
Wildforschungsstelle (WFS)
Atzenberger Weg 99
88326 Aulendorf

Tel.: 07525 942-490
E-Mail: saskia.friedrich(at)lazbw.bwl.de
Internet: www.lazbw.de/wfs

 

 

 

Am 8. Juni startet die öffentliche Online-Vortragsreihe "Wildtierwissen live" der Wildforschungsstelle (WFS) des Landes Baden-Württemberg mit einem kostenlosen Vortrag von Frau Friedrich zum Thema "Die Gams in Baden-Württemberg". Dabei präsentiert Saskia Friedrich auch das laufende Gamswild-Genetikprojekt. Bei dem Format "Wildtierwissen live" handelt es sich um eine Vortragsreihe, welche wildbiologische Themen und Projekte präsentiert.

Bereits in historischer Zeit wurden die Mittelgebirge Eurasiens von der Gams besiedelt. Im 14. Jahrhundert war das Gamswild noch Standwild im Hochschwarzwald. Kurz darauf wurde die Wildart vermutlich durch Überjagung ausgerottet. Im 20. Jahrhundert wurde eine limitierte Anzahl von Gämsen österreichischer Herkunft in den Schwarzwald eingebürgert. Aktuell tritt die Gams als Standwild im südlichen Schwarzwald, auf der südlichen schwäbischen Alb und in der voralpinen Adelegg auf. Zwischen den einzelnen Vorkommen wird ein genetischer Austausch vermutet. Die Gämse ist eine FFH-Art, dadurch besteht die Forderung eines regelmäßigen Monitorings. Aktuell liefern die Jagdstrecken und der Wildtierbericht Baden-Württemberg einen groben Überblick zu den baden-württembergischen Gamsvorkommen. Seit Ende 2019 läuft an der WFS ein landschaftsgenetisches Projekt zur Gämse in Baden-Württemberg. Die Analyse von Gamsgewebeproben bildet die Basis des Projekts mittels genetischer Daten möchte die WFS Informationen zur Konnektivität und somit zur genetischen Vielfalt der regionalen Gämsenpopulationen gewinnen.

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