Musikalischer Jagdmorgen Kurpark Bad Krozingen

Jagdatmosphäre im Kurpark beim musikalischen Jagdmorgen

Jagdhornbläser der Gruppen Markgräflerland und Kaiserstuhl bescherten am letzten Sonntag ihren zahlreichen Gästen unvergessliche Stunden.

Erstellt am 07.09.2021

Denn bei der abwechslungsreichen Veranstaltung handelte es sich keineswegs um ein reines Konzert. Vielmehr erhielt das Publikum einen Einblick in das Jagdgeschehen selbst, fachkundige Erklärungen gab es dabei von verschiedenen Mitgliedern beider Gruppen. So hörten die Anwesenden zusammen mit den in orange Jagdwesten gekleideten Jägern die klaren und strengen Regeln bei einer Drückjagd, die Hubertus Thoma  vortrug.

 

Marlies Löffler stellte die Jagdhunderassen und deren Einsatz vor.

 

Im Anschluss daran stimmten die Fürst-Pless-Hörner, Chorleiter Walter Baumer, verschiedene Jagdsignale an. Rund um die große Rasenfläche ertönten die Melodien, die eine Drückjagd begleiten, angefangen bei der Begrüßung über das Anblasen des Treibens bis zum Signal „Jagd vorbei und Halali“. Jagdhornklänge, das aufgeregte Bellen der Hunde – die anwesenden Laien bekamen eine Ahnung davon, wie es bei einer richtigen Jagd zugeht.

 

Auch Apportierarbeit und eine Nachsuche waren in das Programm eingefügt, wobei hier Milena Eisele ihren 20 Wochen alten kleinen Münsterländer, völlig unbeeindruckt durch die vielen Ablenkungen, zum Ziel führen konnte.

 

Chorleiter Sebastian Wendler erklärte den Gästen die Entwicklung des Jagdhorns, aus dem letztendlich das Waldhorn mit Ventilen hervorging.

 

Die Parforcehornbläser auf der Bühne wandten den Besuchern bei ihren Darbietungen den Rücken bewusst den Rücken zu. Der Klang des Instruments mit dem beim Spielen nach hinten gerichteten Schallbecher konnte sie so voll erreichen. Sie brachten Jagdmusik aus dem Barock zu Gehör.

Eine Premiere war das Stück  „Vom Belchen zum Rhein“ von Hubert Heinrich, das er extra für die Gruppe komponiert hat.

 

Abgerundet wurde der Jagdmorgen mit dem Lernort-Natur-Mobil der JV Freiburg. Bärbel Walter konnte hier vielen interessierten großen und kleinen Besuchern einiges über die heimischen Wildtiere berichten.

 

Zum Schluss waren die Gäste aufgefordert mit den Bläsern zu singen, das gelang besonders gut bei dem Lied „Kein schöner Land“.

 

Ein großes Dankeschön an die Kaiserstühler und Markgräfler Jagdhornbläser mit den Chorleitern und Obleuten Walter Baumer und Hubertus Thoma, sowie  Sebastian Wendler und Marlies Löffler;  Bärbel Walter mit dem Lernort-Natur-Mobil von der JV Freiburg; den jungen Jägern Simeon Krahmer, Pascal Nowack, Louis Pfefferle und Milena Eisele, die mit ihrer kleinen Münsterländerin Gina für Furore sorgte und allen Helfern, die zum Gelingen beigetragen haben.

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