Hinweise zur Jagdausübung im befriedeten Bezirk

Das Kreisjagdamt sucht sachkundige Personen für die Fallenjagd im befriedeten Bezirk.

 

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Ob der Marder im Dach oder auch Fuchs oder Dachs im Hausgarten oder Keller, immer wieder kommen Grundstückeigentümer auf das Landratsamt als untere Jagdbehörde zu und erfragen Rat und bitten um Unterstützung.

Nach § 13 des Jagd- und Wildtiermanagementgesetz kann der Grundstückseigentümer bei der unteren Jagdbehörde eine Erlaubnis zur Ausübung der Fallenjagd im befriedeten Bezirk beantragen. Die Ausübung der Fallenjagd muss dann durch eine sachkundige Person (Inhaber eines Fallensachkundenachweises oder eines gültigen Jagdscheines) erfolgen.

„Da diese Grundstückseigentümer in der Regel selbst nicht sachkundig sind, versuchen wir den betroffenen Personen eine sachkundige Person (Jagdscheininhaber) zu vermitteln, welcher mit seinen Kenntnissen und Kompetenzen das Stellen und Betreuen der Falle übernimmt.“

Leider sind dem Kreisjagdamt entweder nicht ausreichend Personen bekannt, die sich in solchen Fällen unterstützend engagieren würden, oder diese Personen haben die notwendige Ausstattung (Falle, Fallenmelder) nicht verfügbar.

Um hier betroffene Bürger auch durch das Landratsamt unterstützen zu können, hat die untere Jagdbehörde des Landratsamtes eine entsprechende Lebendfangfalle (inkl. Fallenmelder) angeschafft, welche bei Erteilung einer Erlaubnis leihweise dem beauftragten Jäger zur Verfügung gestellt werden kann.

Hierbei handelt es sich im eine den gesetzlichen Vorgaben entsprechende Kastenfalle sowie einem elektronischen Fallenmelder, durch welchen die täglichen Kontrollen durch den Jäger ersetzt werden, was eine erhebliche Erleichterung darstellt.

Die untere Jagdbehörde ist nun auf der Suche nach Jagdscheininhabern, die sich vorstellen können, betroffenen Grundstückseigentümern zu helfen, indem sie als sachkundige Person zum Stellen und Betreuen der Falle zur Verfügung stehen.

Wünschenswert wäre hier ein Personenkreis aus verschiedenen Bereichen des Landkreises, an welchen sich die Jagdbehörde bei Anfragen oder Anträgen wenden können. Die ersten Absprachen erfolgen durch uns als Jagdbehörde, erst wenn der Jäger „den Auftrag annimmt“ wird der Kontakt zum Antragsteller hergestellt.

Sollten Jäger Interesse daran haben, betroffene Grundstückseigentümer und auch die untere Jagdbehörde zu unterstützen, werden diese gebeten, sich mit dem Kreisjagdamt in Verbindung zu setzen:

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald
Fachbereich Gesundheitlicher Verbraucherschutz
Sautierstraße 30
79104 Freiburg i. Br.
Tel.: +49 761 2187 3817
Fax: +49 761 2187 77 3817
Markus.Fehrenbach(at)lkbh.de
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