Forst-Jagdkonflikt lösen

die aktuellen Diskussionen zur Waldstrategie 2050 und zur Novellierung des Bundesjagdgesetzes sind sehr auf das Thema „Wald vor Wild“ fokussiert. Nicht zuletzt wegen der schweren Schäden durch Dürre, Sturm und Schädlinge der vergangenen beiden Jahre wird die Stimmung weiter aufgeheizt. Der Deutsche Jagdverband ist um einen sachorientierten Dialog im Sinne der Wildtiere bemüht. Die von Forstseite geforderte Senkung von Wildbeständen als alleinige Problemlösung ist nicht zielführend.

Erstellt am 11.06.2020

Die aktuelle DJV-Broschüre „Lösungsansätze im Forst-Jagd-Konflikt“ erläutert anschaulich den vielschichtigen Komplex des Wildschadensgeschehens und zeigt Lösungswege mittels jagdlicher und waldbaulicher Instrumente auf.

Ein Kapitel ist den gegenwärtigen Förderprogrammen für den Waldbau gewidmet, da diese mit Blick auf die Lebensraumgestaltung auch Ansatzpunkte zur Schadensprävention liefern. In diesem Zusammenhang sieht der DJV bei der GAK-Rahmenlinie, Förderbereich Forsten, Chancen für eine Konsensfindung in der Wald-Wild-Frage. Aber auch Nachbesserungsbedarf: Leistungen für die Artenvielfalt im Wald müssen entlohnt und die Wildökologische Raumplanung eingebracht werden. Entsprechende Änderungen sollten bei der Umsetzung auf Länderebene berücksichtigt werden.

Im Anhang finden Sie unsere neue Broschüre sowie unser Forderungspapier. Bitte beachten Sie auch den GAK-Rahmenplan und unsere konkreten Änderungsvorschläge, die wir auch an das Bundeslandwirtschaftsministerium gerichtet haben. 

DJV Geschäftsstelle

http://r.jagdverband.de/nl2/q9iw/mhj2n.html?m=AMIAAHUX7ZsAAcrUCH4AALBx5kkAAAAAFnsAJHCzAApLjABe30NhjI6WLOn7SHmpPCc1Y1Tu_wAJ7cQ&b=503e39b7&e=b07baed0&x=ic0lqx9NE_9Rm4x-ZOOzXH0m2PgtTY_Sz3c81e_fy9I

 

Erstellt am 11.06.2020
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