Ecocrowd Handschlag mit Landwirten und Bürgern

Es geht um 4 ökologische Aufwertungen in der Ackerlandschaft, die wir mit eurer Hilfe hebeln könnten. Mit solchen Beispielen stützt Ihr das Miteinander von Landwirten und Bürgern und helft, das Thema weiter in die Öffentlichkeit und Politik zu bringen.

Erstellt am 15.04.2020

https://www.ecocrowd.de/projekte/ackerflur/

Landwirt*innen können sehr viel für den Naturerhalt tun. Aber dies braucht Wertschätzung und einen rechnerischen Ausgleich.

Warum sollte ein Einzelbaum samt Pflege am Ackerrand bleiben, wenn es nicht honoriert wird? Jedes Extra ist ein Zusatzaufwand für die Bewirtschafter, die oft eng rechnen müssen.

Diese Lücken gehen mir seit langem nach, denn die wertvollen Strukturen verschwinden immer mehr. Die jetzigen staatlichen Anreize richten zu wenig aus! 

Damit dies besser wird, lade ich Landwirt*innen und Bürger zu HandschlagProjekten ein und das geht so:

Landwirt*innen sagen ein bestimmtes Extra-Tun für die Natur zu. Nachdem ein Ausgleichsbetrag ausgemacht wurde und das Wie und Warum die Runde gemacht haben, legen wir, die Bürger von vor Ort oder fern, dafür zusammen.

Wir zeigen damit nicht nur unsere Wertschätzung sondern gleichzeitig Flagge, dass viele Dinge viel mehr offizielle Förderung bräuchten.

Schon jetzt wurde es spürbar: am einzelnen Beispiel lässt sich leichter reden, werden Hürden klarer und die Suche nach Lösungen eine gemeinsame. Das könnte Zukunft haben.

Tun und Zeichensetzen werden über Plattformen wie EcoCrowd und die zukünftige flamenco2-Seite, durch Gespräche, Treffen und Presseartikel weitergetragen.

Die Fotos zeigen die 4 Beispiele der ersten Handschlag-Reihe (Geodaten in der näheren Beschreibung):

In Opfingen bei Freiburg würde ein Landwirt für die seltene Spargel-Sandbiene ein Stück Spargeldamm durchwachsen lassen, d.h. nicht beernten. Für Insekten in Rebfeldern, die oft dicht an dicht stehen, würde er Blühpflanzen einsäen.

Erstellt am 15.04.2020
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