ASP-Ausbruch im Landkreis Emmendingen

Allgemeinverfügung des Landkreises und Hinweise zum Tierfundkataster

Erstellt am

Aufgrund des festgestellten Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest in einem Schweinehaltungsbetrieb im Landkreis Emmendingen wurden auch durch das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen. Die Allgemeinverfügung die Jagd betreffend wurde am 02.06.2022 auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht und kann hier eingesehen werden.

Die Karte über die betroffenen Bereiche kann hier eingesehen werden.

Die relevanten Inhalte dieser Verfügung werden in den u.a. beigefügten Hinweisen zusammengefasst. Mit Schreiben vom 02.06.2022 werden die Jagdpächter der Reviere im betroffenen Bereich informiert.

Ergänzend weist das Landratsamt aus aktuellem Anlass darauf hin, dass die Schweißprobe für die ASP-Untersuchung mit dem frankierten und beschrifteten Umschlag direkt an das Untersuchungsamt zu schicken - und nicht mit der Trichinenprobe abzugeben ist. Sowohl der Wildursprungsschein für die Trichinenprobe als auch der Untersuchungsantrag für die Schweinepestprobe müssen vollständig ausgefüllt werden.

Die Maßnahmen gelten bis auf weiteres, sobald es hier Veränderungen geben sollte, informiert das Landratsamt erneut.

Tierfundkataster

Mit dem Ausbruch der ASP in einem Hausschweinebestand im südbadischen Forchheim erlangt das Thema Beprobung von Fall- und Unfallwild eine ganz neue Wichtigkeit. Hierzu ist die Mitarbeit der Jägerinnen und Jäger auf der Fläche unabdingbar.

Nach Absprache mit dem MLR und im Interesse aller, weist der Landesjagdverband die Jägerinnen und Jäger in Baden-Württemberg darauf hin, dass alles Unfallwild (Schwarzwild) beprobt werden soll und die Kadaver über die Verwahrstellen der Landkreise zu entsorgen sind. Probensets sind auf Anfrage bei der zuständigen Veterinärbehörde erhältlich.

Bei verendet aufgefundenem Schwarzwild ohne erkennbare Todesursache wird empfohlen, die Beprobung und Entsorgung des Kadavers im Zweifel durch die Veterinärbehörden durchführen zu lassen.

In jedem Fall soll der Fund auch per GPS-Koordinaten verortet werden. Idealerweise wird hierzu das Wildtierportal oder das Tierfundkataster genutzt. Eine schnelle Eingrenzung möglicher Ausbruchsorte ist immens wichtig bei der weiteren Koordinierung der Maßnahmen zur Seuchentilgung.

www.tierfund-kataster.de

www.wildtierportal-bw.de/de